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Der auf Basis des
OM615 entwickelte Motor machte im "kleinen Mercedes" eine wesentlich
bessere Figur als seine
schwächeren Brüder. Während
er ursprünglich als Ablöse für die 615er Motoren entwickelt
werden sollte, wurde dieses
Dieselaggregat bereits im /8 als Ergänzung zu den beiden vorhandenen
Motoren mit 2,0 und 2,2 Litern Hubraum angeboten. Die
Hubraumvergrößerung wurde durch Aufbohren der Zylinderbohrung
auf 91mm erreicht, während der Hub der Kurbelwelle
mit 92,4 mm unverändert
blieb. Besonders bemerbar macht sich das höhere Drehoment, das gegenüber
dem 200D um 24Nm höher lag. Für die Beschleunigung von 0 auf
100km/h benötigten die 240er zwar auch die Ewigkeit von ca. 24 Sekunden,
trotzdem konnten diese Fahrzeuge mit alltagstauglichen Fahrleistungen
aufwarten, die auch längere Autobahnetappen erträglich machten.
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Im Sommer 1978 erhielt
der Motor eine Leistungssteigerung um 7 auf nun 72 PS. Hierzu wurden verschiedene
Teile geändert,
unter anderem Ventile, Nockenwelle, Vorkammern, Einspritzpumpe und -düsen,
auch wurde die Bohrung um 0,1 mm zurückgenommen,
womit man nun mit 2339cm³ unter der 2,4 Liter Marke blieb. Die Höchtgeschwindigkeit
stieg von 138km/h auf 143km/h.
Käufer mussten nun 300DM mehr berappen.
Aufgrund des besten Preis-/Leistungsverhältnisses wurde der 240D
mit fast 500000 Einheiten (inklusive T-Modell) der
meistverkaufte Typ der Baureihe 123.
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